Massagen sind mit die ältesten Heilmethoden des Menschen. Bei
diesen Be-Hand-lungen im wahrsten Sinne des Wortes fließen
über den direkten Kontakt gezielte Zuwendung und Austausch von
Energien nahtlos ineinander über.
Zu Beginn einer Behandlung geht es darum, den
Menschen kennenzulernen und dem Gegenüber
die Chance zu geben, uns als
Begleiter für diese Erfahrung wahrzunehmen. So beginnt eine
Massage erst einmal damit, die Füße oder das
vorgesehene Behandlungsgebiet einen Augenblick ruhig in die
Hände zu nehmen, ohne sofort etwas tun.
Dieses gegenseitige Wahrnehmen
ist eine willkommene Gelegenheit, tief durchzuatmen und sich auf den
Atem unseres Gegenübers einzustimmen. Auch wenn es nur
Augenblicke
dauert sind diese Momente oft entscheidend für die ganze
Behandlung:
Der Mensch fühlt sich angenommen im wahrsten Sinne des Wortes.
Auf
dieser Basis kann Wohlgefühl, Gesundheit und Heilung
entstehen.
Dann vertiefen wir mit weichen Streichungen unseren Kontakt. Auf dieser
Basis können wir alle weiteren Griffe anschließen.
Am Ende einer Behandlung verlassen wir ebenso achtsam wieder mit
Ausstreichungen und kurzem Innehalten unsere Klienten oder Patienten.
Ihre Massage war auf alle Fälle dann richtig, wenn die
Menschen, die sich Ihren Händen anvertrauen, einschlafen oder
wenn Kinder die Massagen wieder verlangen.
Massagen sind sehr schwierig zu beschreiben. Daher können die
Grifftechniken am Beispiel der Füße nur skizzenhaft
die Komplexität wiedergeben, die hier wirksam wird. Daher ist
nach wie vor die beste Art Massagen zu lernen, sie zu tun. Dann werden
selbst höchst kompliziert anmutende Griffe sehr einfach und
durchgängig.