Befund
hat seinen Ursprung im Finden. Das Wesentliche daran ist, ohne
Vorannahmen an den Befund gehen, ansonsten sind wir im Suchen. Dann
kann es geschehen, dass wir bei unseren Klienten und Patienten
tatsächlich das finden, was wir gesucht haben. Das
Eigentliche, das den Menschen berührt und wieder gesund machen
kann, haben wir aber übersehen. Die Haltung, die uns
weiterbringt besteht in Offenheit, zugewandtem Interesse und
Achtsamkeit. Auf diese Weise erhalten wir mit den Befundmethoden die
wesentlichen Informationen für effektive Behandlungen.
Dazu benötigen wir eine Richtschnur, an der wir uns bei
unseren Vorgehensweisen orientieren können. Neben den
grundlegenden Sicht- und Tastbefund haben sich dazu im praktischen
Umgang die Aufzugtechnik bewährt. Eine Auswahl an
Testverfahren, die diese Techniken unterstützen,
ergänzen das Auswahlmenü beim Befund.
Schließlich sind zur Dokumentation der Befunde
Befundblätter für die meisten der Reflexzonensysteme
zum Ausdrucken abgelegt.
Natürlich müssen alle diese Befunde, wenn sie einer
kritischen Betrachtung stand halten sollen, mittels anderer
Diagnosemöglichkeiten verifiziert – oder verworfen -
werden. Der Reflexzonenbefund entbindet daher nicht vom Einsatz
moderner medizinischer Diagnostik, wie sie in Röntgen, CT,
MRT, Labor, Ultraschall, EAV oder anderen Verfahren zur
Verfügung steht.
Die Eleganz und die eigentliche Stärke des Reflexzonenbefunds
liegt auf dem Feld des Einstiegsbefunds, in der Erst- und
Schnellorientierung. Dieser Behandlungsbeginn entscheidet
häufig über den Verlauf einer Therapie und stellt
für Anfänger wie auch für
langjährige Profis immer wieder eine große
Herausforderung dar. Hier ist der Befund über die Reflexzonen
unschlagbar und führt zu Behandlungen die große
Chancen auf Erfolg haben.